Jobst-Pistorius
Eva & Thomas - unser gemeinsames Leben...

 

 



Thomas

 


Er wurde 1956 in Heringen / Helme am Fuße des Kyffhäusers geboren und verbrachte dort seine Kindheit - also ein echtes "Land-Ei" mit allem, was dazu gehört: Stromern, Toben, Rollerrennen und beim Milchholen die Kanne am gestreckten Arm im Kreis durch die Luft fliegen lassen - einfach Klasse!



Er ist der Jüngste von 3 Brüdern - der mit der Prinzessin und dem halben Königreich (???!!!) ...


... die glücklicherweise aber nicht so ernst geblieben sind.






Mit dem berufsbedingten Umzug der Eltern 1967 ins nahe gelegene Nordhausen ( ja richtig: F6 + Nordhäuser Dopppelkorn...) ergaben sich bessere Möglichkeiten zur Gestaltung der Hobbys:

1965 - 1972 Fechten ( mehrere Medaillen von Spartakiaden und Meisterschaften )
 

1966 - 1972 Musikschule Nordhausen ( Posaune / Schlagzeug )

1972 erfolgte dann der Schulwechsel an die EOS Gerhard Hauptmann Wernigerode -an die Spezialklassen für Musik, denn Musik war inzwischen zur Leidenschaft geworden - 

Dank dafür an den Nordhäuser Musiklehrer Werner Halbritter.

Die Ausbildung in Wernigerode beinhaltete neben den "normalen" Abiturfächern auch Musikgeschichte, Musiklehre, Musiktheorie, Stimmbildung + Gesang, Chorleitung und Klavierunterricht. Außerdem hat er als Tenor im Jugendrundfunkchor Wernigerode gesungen und mit dem Chor an zahlreichen Konzerttourneen teilnehmen können ...

z.B. Juli 1974 Debrecen - Ungarn zum Internationalen Chorwettbewerb moderner Chormusik.



... oder im Oktober 1974 nach Westberlin zur 25. Jahrfeier der SEW
... oder im Mai 1976 nach Reggio Emilia - Italien. (Bei dieser Tournee blieb Marita... im "Westen". Leider haben wir sie nie wieder gesehen.)


Irgendwie hat er das Abitur geschafft und feierlich überreicht bekommen......







verbunden mit einem Konzert des Klassenchores...



...und zur Abiturfeier für die Eltern, Lehrer und Freunde dann eine festliche Soireè. 

Mit Mozart: "Bewahret Euch vor Weibertücken" -dem Largo-Duett der Priester aus "Die Zauberflöte" - leicht verjüngt und zum Vergnügen des Publikums ziemlich verjazzt ...










Aber dann im traditionellen Outfit das Finale - gesungen, getanzt und gespielt:  


die Chorprobe aus Albert Lortzing's Singspiel: Zar und Zimmermann:              "Heil sei dem Tag, an welchem Du bei uns erschienen ..."
      




Durch diese gemeinsame Zeit bleiben Freunde im Herzen, auch wenn sie leider nicht mehr sind...







Nach dem Abitur gings natürlich zur Armee und wegen der Sangeskunst und nur deswegen (!!!) zum Soldatenchor des Wachregimentes "Felix Dzierzynski".

 

Unter dem zivilen Leiter, Prof. Fritz Höft, spielte "Armee" oder "Stasi" keine Rolle, nur Musik ... Und es gelang dem Soldaten-Männerchor in Uniform, Klassiker wie Brahms und Mozart in den Armeealltag zu bringen und vor begeistertem Publikum zu singen. Logisch, das bekannte Partei- und Soldatenlied-Repertoire war auch dabei und im vierstimmigen Satzgesang hatten auch diese Lieder ihre Fans.


Und um die  instrumentalen Talente zu nutzen, fand sich schnell eine Boygroup ...


... mit Geschützen der etwas anderen Art:














Nach der Armeezeit begann seine Zeit beim Fernsehen - zunächst als ungelernter Aufnahmeleiterassistent beim Fernsehen der DDR im Bereich Dramatische Kunst. Sein erster Lehrsatz:
"Der Aufnahmeleiter hat morgens stets vollgefressen und leergeschissen als Erster am Drehort zu erscheinen!!!"

Beim 7-Teiler: "Rächer, Retter und Rapire" konnte er sich auch als Kleindarsteller üben - und ein wenig reiten lernen.

Von 1981-1985 hat er an der Hochschule für Film- und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg in der Fachrichtung Produktion studiert. Er verließ die Hochschule als "Diplom- Film- und Fernsehwirtschaftler".


Danach war er Aufnahmeleiter im ddr-Fernsehen, u.a. bei der legendären Reihe: "Polizeiruf 110".

Das Team des Polizeirufs 110 "Eifersucht"  Regie: Bernd Böhlich, mit Käthe Reichel, Swetlana Schönfeld und Uwe Kockisch am Drehort - einem Katen an der Ostsee.       ( Foto: Andreas Zeise )

Dieser Polizeiruf ist schauspielerisch einer der besten überhaupt, aber auch musikalisch legendär, denn der Titel, der durch den Film führt, ist die vielleicht schönste Rock-Ballade aus der DDR: "Als ich fortging".


1988 wechselte Thomas zum Jugendfernsehen der DDR ( "LOGO" ) und wurde schließlich Produktionsleiter beim "Landessender Brandenburg" innerhalb des DFF - der "Keimzelle" für den späteren ORB, jetzt - nach Fusion mit dem SFB - RBB.

 

Bis Anfang der 2000-er Jahre organisierten  diese drei befreundeten Aufnahmeleiter der ehemaligen Fernsehdramatik jährlich am ersten Januar-Freitag ein Treffen der "Fernsehdramatiker" - nicht nur als Erinnerung an alte Zeiten, sondern auch als Chance, Kontakte in der Branche zu halten bzw. zu knüpfen..

Sondersendungen sorgten.
www.mdr.de/aktuell

Als 1991 alle DFF-Mitarbeiter entlassen wurden, wagte er den Sprung in die Selbständigkeit. Nach einigen Hochs und Tiefs wurde er gemeinsam mit seinem Partner, Fred Buchholz - technisches Ass und brillanter Broadcast-Kenner, speziell Quantel + SONY - geschäftsführender Gesellschafter der "Pro Publico Medien GmbH" in Berlin, wo z.B. den Videos von Sabrina Setlur: "Du liebst mich nicht"  oder Rammstein: "Du hast"  der letzte optische Schliff gegeben wurde.
Die Firma "PRO PUBLICO" hat die wilden Zeiten nicht überlebt und er wechselte 2002 dank freundschaftlicher Empfehlung wieder in die abhängige Beschäftigung beim Fernsehen und hat es nicht bereut ( Dank an Birgit und Jörg).
Ein knappes Jahr arbeitete er im Nachrichtengeschäft beim - damals - ORB.    Dann kam der Wechsel zum mdr.
Bis zum altersbedingten Ausscheiden mit Renteneintritt 2022 gehörte er beim mdr-Fernsehen zu denen, die im Bereich Chefredaktion auf dem Produktionssektor hinter den Kulissen um die Organisation und Abläufe kompetenter Nachrichten- und aktueller Sondersendungen aus regionaler, bundesweiter und internationaler Politik und  Wirtschaft sorgten

https://www.mdr.de/mdr-aktuell-fernsehen/index.html

 


"Schüssel-Salat" auf dem Dach des mdr-Hochhauses. Hier kommen TV-Programme aus aller Welt an - aber z.B. auch Korrespondentenberichte, die dann bei "mdr aktuell" gesendet werden.  



 

... und in Richtung City - mit dem ehemaligen Uni-Riesen ( der zwar das mdr-Logo trägt, aber nicht zum mdr gehört, auch wenn am Fuße des Hochhauses das mdr-Sinfonieorchester zu Hause ist ). 

Die RIESEN-Baustelle auf dem Bild gehört zum "Citytunnel".



Seit April 2022 fröhlicher Rentner und viel mit dem Wohnmobil unterwegs (dazu später) wird Thomas mit neuen Infos oder Bildern diese Seite wieder aktualisieren erweitern!