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             September 2007  Ein Wochenende in Berlin

"Wir haben gewonnen!" Als ich das rief und Thomas mit einem Brief vor der Nase rumwedelte,
dachte er, ich will ihn verarschen. wir haben aber wirklich gewonnen! denn nur im "Vorbeigehen"
hatte ich auf der Leipziger Buchmesse bei einem Quiz mitgemacht ( zu Frank Schätzings Bestseller 
"Der Schwarm" ),   - und das schon längst wieder vergessen...
Der Verlag "Kiepenheuer & Witsch hatte es aber nicht vergessen und schickte einen
Gutschein für  eine Reise für Zwei: ICE-Karten nach Berlin, 2 Nächte mit Frühstück im Hotel und
Eintrittskarten ins "Sea-Life".

                       vom 24. - 26. August waren wir in der Hauptstadt ! 


Schon die entspannte ICE-Fahrt war für uns eingefleischte Autofahrer etwas                                       
Besonderes. Und überhaupt: Mal NICHT dienstlich + oder zu Treffs mit Freunden
( das holen wir das nächste Mal nach, versprochen! ) in Berlin zu sein, ist ein
Erlebnis für sich. Obwohl wir lange in Berlin gewohnt haben, wollten wir uns einmal
ganz bewußt auf einen reinen Touristen-Aufenthalt einlassen. Es hat sich gelohnt!   
Der Verlag "Kiepenheuer & Witsch" hatte sich wirklich Gedanken gemacht,
wo man Preisträger eines Frank-Schätzing-Quiz' am besten unterbringt: So nahe 
wie möglich an einer Unterwasserwelt natürlich! Und so waren wir im Radisson SAS
am Dom, wo man von Fischen sogar auf dem Weg ins Zimmer begleitet wird.
Das große Bassin im Atrium des Hotels lohnt auf jeden Fall einen Blick!


Im Fahrstuhl zum Zimmer - das Bassin dahinter ist 25 Meter hoch und soll das
Fassungsvermögen von genug Wasser haben, um 18 Jahre lang täglich zu baden. 
Innerhalb des Bassins ist ein Fahrstuhl, mit dem man - umringt von bunten Fischen - hoch
und runter fahren kann - auch das haben wir natürlich auch gemacht!

Das Zimmer im Hotel war nicht nur sehr komfortabel, vor allem haben wir uns über ein Päckchen
mit Brief und Büchern vom Verlag gefreut, die dort auf uns warteten. Sehr empfehlenswert
ist für Berlin-Besucher, aber auch und besonders für "Insider"
das Buch: "Schaut auf diese Stadt - neue Geschichten aus dem barbarischen Berlin".
Ein brillant "hingelöffeltes" Sammelsurium von Reportagen, An- und Einsichten diverser
"Neuberliner", die im Hauptberuf für renommierte Zeitungen arbeiten. Ich habe das Buch 
gleich auf der - ebenso entspannenden - Rückfahrt gelesen. Aber das ist ein Vorgriff,
weiter also in der Chronologie:
Am nächsten Morgen, beim Endlos-Frühstück auf der Hotelterrasse an der Spree, gegenüber des Doms
schipperte Ausflugsdampfer um Ausflugsdampfer an uns vorbei. Und so beschlossen wir: wir schippern mit! 


Wir hatten ein wahres Touri-Wochenende erwischt – Berlin war voll und laut,
denn Ministerien und Bundeskanzleramt veranstalteten just einen 
"Tag der offenen Tür"  
- überall Menschen an den Reichstags- und sonstigen Ufern der Spree.

                                                                                                              

Die vielen luftigen Durchbrüche am Bundskanzleramt haben von den
Berlinern  so lustige Namen wie "Haushaltloch" oder 
"Bildungslücke" bekommen, war von der launigen Stadt- ( oder
in diesem Falle besser Fluß- ) Erklärerin zu erfahren.
Sogar Angie soll an diesem denkwürdigen Tage unters Volk gegangen sein. 
( Denkwürdig, weil: WIR waren auch da! )
Wir haben aufs Händeschütteln und Jubeln verzichtet und sind statt dessen unter
die Fische gegangen, ins "Sea-Life" - ebenfalls im Dom-Karree wie das Hotel -,
denn das war ja Teil Zwei unseres Preises. Leider können wir da nicht mit Fotos
dienen. Den Fischen zuliebe haben wir nicht geblitzt - und schwarze Fotos auf
schwarzem Grund wollen wir hier nicht ausstellen.
Das "Sealife" ist eine fantastische und anschaulich aufbereitete Reise ins Meer,
die, wenn man den Besuch dort ernst nimmt, mehrere Stunden dauert.  
Infos unter:   http://www.sealifeeurope.com
Es lohnt, auch wenn man hinterher etwas "breit" ist - wie ne Flunder:

 


Und dann trafen wir auf diese Demo.

Gras - ich habe da Erfahrungen mit meiner Mutter, der ich mehrmals     
Tee gekocht hatte, der sie hervorragend schlafen ließ. (Ich weiß,
 Kakao wäre besser gewesen wegen des Fetts in der Milch ... )
Gras sollte wirklich endlich für Schmerzpatienten freigegeben werden.
Darüber hinaus habe ich bei Adams Feten erlebt, dass Graskonsum
im Gegensatz zu Alkoholkonsum etwas mit GENUSS-KULTUR zu tun
haben kann ... Aber das nur am Rande...
Denn: Weiter gings! 
"Tag der offenen Tür" im ARD-Hauptstadtstudio, ja, den gabs auch.
Thomas kennt sich durch das "Nachrichten-Geschäft" dort aus, aber ich
war noch nie dort. 
Zu unserer Freude agierte gerade unser Lieblingsreporter, der Meister
der genialen Umfrage, und der heißt Alfons - wie sonst! 

 

www.alfons-fragt.de



Das Hauptstadtstudio war gerammelt voll - eigentlich ein schönes Gefühl,dass sich 
so viele Leute im weitesten Sinne für Politik und Nachrichten interessieren, meine
ich. Nicht ganz so voll war das "Phoenix"-Studio.
Da ich ja die ( eine ? ) bekennende Zuschauerin des Senders bin,
mußte es ein: Fototermin mit Steinmeier im Phoenixstudio.



Kein Scherz übrigens, Phoenix ist wirklich "mein" Sender! Phantastische Dokus   
fast rund um die Uhr. Und: ich, der Fernseh-Junkie, kann bei nichts so gut arbeiten,
als wenn "nebenbei" eine Bundestagsdebatte läuft... 
Hier ist der verdiente link zu meinem Lieblingssender : www.phoenix.de
Abends dann noch mal: "Offene Türen". Nun waren die Museen dran, weil:
"10. Berliner Museumsnacht". (
 Im Gegensatz zu den anderen offenen Türen wussten wir vorab von diesen
und hatten - pfiffig wie wir sind - unsere Berlin-Reise absichtlich auf dieses
Wochenende gelegt. ) 
Wir haben diese Nacht im Dom begonnen, fantastische Orgelmusik inclusive. Die
brillante Führung konnte dem über-bombastischen Gebäude denn doch auch noch
etwas Leben einhauchen... 




www.berliner-dom.de



Anschließend haben wir uns nebenan ins "Alte Museum" gestürzt -   
zusammen mit tausenden andren.

  

Leider haben wir uns bei den alten Griechen im Erdgeschoss zwischen
den Menschenmassen verloren - und so kam ich nicht zu meinem eigentlichen Ziel:
Endlich mal die die Schönste der Schönen, die Nofretete, zu sehen.
Über sie lief unlängst eine Doku im ZDF:

http://www.zdf.de/ZDFde/suche.html?pn=1&kw=nofretete&Suchen.x=9&Suchen.y=7

Thomas hatte die Eintrittskarten ... und so hat er intuitiv wenigstens für mich     
Fotos von ihr gemacht:


So schlimm ist es übrigens nicht, dass ich die Dame verpasst habe! War zwar    
sehr  traurig, ABER: man muss ja immer noch was vorhaben im Leben! ...
Bei einem nächtlichen Rundgang Richtung Alex fiel uns auf, dass jenseits der
S-Bahn nichts vom Hauptstadt-Flair-Gewusel zu spüren war. Der Alex samt Brunnen
war - man verzeihe das häßliche Wort - so "ostig", dass wir, würde es die Werbung
rundrum nicht geben, gedacht hätten, wir sind auf Zeitreise...
Das veranlasste uns dann - bei italienischem Essen - zu diversen Gedanken über
Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und eine gerechtere Welt. Und - uns fiel auf,
dass bis dahin Thomas ALLE Fotos gemacht hatte. Was lag da näher als auf dem
Rückweg zum Hotel bei "Kalle-Malle" und seinem Freund Fritz anzuhalten.
Denn unseres Erachtens können die nichts dafür, was andre aus ihren gar nicht
so dummen Ideen gemacht haben...






Und so entstand zu nächtlicher Stunde der optische Beweis, dass Thomas auch
mit in Berlin war!    
Wir blieben bis zum Ende der Nacht im "Time-Tunnel", denn zu "flotten Rhythmen 
von Amiga-Schallplatten" ( DDR-Kino-Werbespruch, ja, so was gabs auch! )  
stürzten wir uns noch ins Gewühl des DDR-Museums im Keller unter unsrem Hotel.

Infos über dieses Museum unter:  www.ddr-museum.de
Zeitreisetechnisch ging es auch am nächsten Tag noch weiter, denn wir haben uns
im Kino in den Hackeschen Höfen noch den Dean-Reed-Film "Der rote Elvis"
angesehen, produziert und gedreht ( Kamera ) von Thomas Janze ( mit dem Thomas
in Berlin mehrere Jahre gearbeitet hat ). 
Es lohnt sich auf jeden Fall, den Film zu sehen!!!! Auch hierzu ein link mit
Kinoterminen + der offiziellen web-Site:  
http://www.theredelvis.com/

Mit vollem Kopf, vollem Bauch und wohlig müden Gebeinen ging es Sonntag
Nachmittag per ICE wieder nach Hause. Nun hat uns der Alltag wieder!
Dank noch mal an den Verlag "Kiepenheuer & Witsch" & unser Los-Glück
für dieses schöne Wochenende!
Und was lehrt uns das: Preisausschreiben sind ( manchmal ) doch was Gutes!